Gorny & Mosch, D-München

14. Oktober 2013 - 18. Oktober 2013

Auktion 215-217

Römisches Goldmedaillon bringt bei Gorny & Mosch 644.000 Euro!

26,77 g wiegt die wohl bisher teuerste Münze, die auf dem Auktionsplatz München verkauft worden ist. Es handelt sich um eine ganz besondere Münze, um eine Sonderprägung, die anlässlich des Regierungsjubiläums von Konstantin dem Großen ausgegeben wurde. Sie zeigt auf der Vorderseite die Büste des Kaisers mit einem Diadem. Auf der Rückseite halten zwei geflügelte Viktorien einen Kranz, in dem VOT / XXX zu lesen ist.

Nr. 1095. Römische Kaiserzeit. Constantin I. der Große, 307-337. Multiplum, Juli 335, Nikomedia. Unpubliziertes Unikum. Aus süddeutschem Privatbesitz, erworben 1972 bei Münzen & Medaillen AG, Basel. Vorzüglich. Schätzung: 150.000 Euro. Endpreis: 644.000 Euro.Nr. 1095. Römische Kaiserzeit. Constantin I. der Große, 307-337. Multiplum, Juli 335, Nikomedia. Unpubliziertes Unikum. Aus süddeutschem Privatbesitz, erworben 1972 bei Münzen & Medaillen AG, Basel. Vorzüglich. Schätzung: 150.000 Euro. Endpreis: 644.000 Euro.

Nr. 1095. Römische Kaiserzeit. Constantin I. der Große, 307-337. Multiplum, Juli 335, Nikomedia. Unpubliziertes Unikum. Aus süddeutschem Privatbesitz, erworben 1972 bei Münzen & Medaillen AG, Basel. Vorzüglich. Schätzung: 150.000 Euro. Endpreis: 644.000 Euro.

Die Rückseitendarstellung weist darauf hin, dass es sich bei diesem sechsfachen Solidus um eine Münze handelt, die speziell dafür geprägt wurde, anlässlich einer besonderen Gelegenheit an Soldaten und Beamte verteilt zu werden. Die erhielten nämlich zu Thronbesteigungen, Geburtstagen, Regierungsjubiläen und anderen offiziellen Festen eine zusätzliche Gabe zur Aufbesserung ihres Soldes. Das hier gezeigte Stück dürfte zum Jubiläum 30 Jahre Regierung durch Konstantin ausgegeben worden sein.
Zu Beginn der Kaiserzeit hatten die Herrscher lediglich anlässlich ihrer Thronbesteigung Geld verteilt, doch die Erfahrung zeigte, dass die Loyalität der entscheidenden Personen erheblich zunahm, wenn sie nicht nur von jedem neuen Usurpator Geld einstreichen konnten, sondern auch während der Herrschaft eines Kaisers, der sich lange auf dem Thron hielt.
Es wurde üblich, anlässlich der Thronjubiläen Geld zu verschenken. Wie man sich das vorstellen muss, darüber berichten vor allem Quellen aus der Zeit Iulians II. (360-363): Der Kaiser selbst händigte die Gaben den wichtigsten Offiziere und Beamten aus. Die nahmen ihre Geschenke mit verhüllten Händen entgegen, vielleicht legte sie der Kaiser in den Bausch der Toga oder des Militärmantels, wie viele Darstellungen zeigen. Der Kaiser entschied über die Höhe und konnte besonders verdiente Männer durch ein Vielfaches der Summe ehren. Auch die einfachen Soldaten erhielten Gold – meist nicht direkt aus kaiserlicher Hand und selten sofort, aber ziemlich zuverlässig und nach einem am Rang ausgerichteten Schlüssel. Dafür verantwortlich war der Comes sacrarum largitionum, einer der sechs wichtigsten Beamten am Hofe.

Nr. 71. Old Sable Collection. Augustus, 27 v. Chr. - 14 n. Chr. Aureus, 14-12, Lugdunum. RIC 164a. Aus Auktion NAC 64 (2012), 1063. Sehr selten. Vorzüglich. Schätzung: 25.000 Euro. Endpreis: 57.500 Euro.Nr. 71. Old Sable Collection. Augustus, 27 v. Chr. - 14 n. Chr. Aureus, 14-12, Lugdunum. RIC 164a. Aus Auktion NAC 64 (2012), 1063. Sehr selten. Vorzüglich. Schätzung: 25.000 Euro. Endpreis: 57.500 Euro.

Nr. 71. Old Sable Collection. Augustus, 27 v. Chr. - 14 n. Chr. Aureus, 14-12, Lugdunum. RIC 164a. Aus Auktion NAC 64 (2012), 1063. Sehr selten. Vorzüglich. Schätzung: 25.000 Euro. Endpreis: 57.500 Euro.

Das prachtvolle Medaillon ist nur ein Beispiel dafür, welch hohe Preise derzeit römische Goldmünzen in Spitzenqualität bringen. Ein vorzüglicher Aureus des Augustus aus der Old Sable Collection wurde mit 57.500 Euro verkauft.

Nr. 992. Römische Republik. Octavian. Aureus, Münzstätte in Gallia Cisalpina, 43 v. Chr. Cr. 490/2. Erworben bei Harlan Berk 1985. Sehr selten. Sehr schön bis vorzüglich. Schätzung: 75.000 Euro. Endpreis: 120.750 Euro.Nr. 992. Römische Republik. Octavian. Aureus, Münzstätte in Gallia Cisalpina, 43 v. Chr. Cr. 490/2. Erworben bei Harlan Berk 1985. Sehr selten. Sehr schön bis vorzüglich. Schätzung: 75.000 Euro. Endpreis: 120.750 Euro.

Nr. 992. Römische Republik. Octavian. Aureus, Münzstätte in Gallia Cisalpina, 43 v. Chr. Cr. 490/2. Erworben bei Harlan Berk 1985. Sehr selten. Sehr schön bis vorzüglich. Schätzung: 75.000 Euro. Endpreis: 120.750 Euro.

Ein höchst seltener Porträt-Aureus des Octavian, geprägt zwischen Juli und Herbst 43 v. Chr. mit dem Porträt des Iulius Caesar auf der Rückseite wechselte gar für 120.750 Euro den Besitzer.

Nr. 916. Griechen. Darius I., 522-486. Dareike, ca. 500-485. Breiter Schrötling. Vorzüglich. Schätzung: 12.000 Euro. Endpreis: 32.200 Euro.Nr. 916. Griechen. Darius I., 522-486. Dareike, ca. 500-485. Breiter Schrötling. Vorzüglich. Schätzung: 12.000 Euro. Endpreis: 32.200 Euro.

Nr. 916. Griechen. Darius I., 522-486. Dareike, ca. 500-485. Breiter Schrötling. Vorzüglich. Schätzung: 12.000 Euro. Endpreis: 32.200 Euro.

Auch griechisches Gold liegt derzeit hoch in der Gunst der Käufer. So brachte eine vorzüglich Dareike des seltenen, frühen Typs 32.200 Euro …

Nr. 937. Griechen. Ptolemaios III., 246-221 für Berenike II. Oktodrachme. Vorzüglich. Schätzung: 25.000 Euro. Endpreis: 52.900 Euro.Nr. 937. Griechen. Ptolemaios III., 246-221 für Berenike II. Oktodrachme. Vorzüglich. Schätzung: 25.000 Euro. Endpreis: 52.900 Euro.

Nr. 937. Griechen. Ptolemaios III., 246-221 für Berenike II. Oktodrachme. Vorzüglich. Schätzung: 25.000 Euro. Endpreis: 52.900 Euro.

… und eine vorzügliche Oktodrachme mit dem Porträt von Berenike II. von einem ganz besonders hübschen Stil realisierte 52.900 Euro.

Insgesamt gesehen brachten die drei von Gorny & Mosch durchgeführten Auktionen bei einer Schätzung von 3,6 Mio. ein Endergebnis von mehr als 4,8 Mio. Euro. Die von Gorny & Mosch in Zusammenarbeit mit pro aurum numismatik durchgeführte Auktion 217 mit mittelalterlichen und neuzeitlichen Münzen erzielte glänzende Abverkaufsquoten auf hohem Zuschlagpreisniveau. Wir erwähnen hier nur ein einziges, herausragendes Ergebnis:

Nr. 6186. Russland. Katharina II., 1762-1796. 5 Kopeken 178?, St. Petersburg. NOVODEL. Aus Gorny & Mosch 149 (2006), 6445. Äußerst selten. Fast vorzüglich. Schätzung: 1.000 Euro. Endpreis: 46.000 Euro.Nr. 6186. Russland. Katharina II., 1762-1796. 5 Kopeken 178?, St. Petersburg. NOVODEL. Aus Gorny & Mosch 149 (2006), 6445. Äußerst selten. Fast vorzüglich. Schätzung: 1.000 Euro. Endpreis: 46.000 Euro.

Nr. 6186. Russland. Katharina II., 1762-1796. 5 Kopeken 178?, St. Petersburg. NOVODEL. Aus Gorny & Mosch 149 (2006), 6445. Äußerst selten. Fast vorzüglich. Schätzung: 1.000 Euro. Endpreis: 46.000 Euro.

Das Novodel eines vorzüglichen kupfernen 5 Kopekenstücks der Zarin Katharina II. aus St. Petersburg war mit bescheidenen 1.000 Euro geschätzt gewesen und stieg auf den unglaublichen Endpreis von 46.000 Euro.

Den aktuellen Katalog können Sie im Internet auf der Seite von Gorny & Mosch einsehen …

und bei Gorny & Mosch, Giessener Münzhandlung, Maximiliansplatz 20, D-80333 München, Tel. +49 / (0)89 / 24 22 643-0, Fax +49 / (0)89 / 22 85 513 bestellen.
Einlieferungen für die kommende Märzauktion 2014 werden ab sofort bis 20. Dezember 2013 entgegengenommen.

← zurück

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Einmal die Woche pünktlich frei Haus. Mit unserem Email-Newsletter bleiben sie immer auf dem neuesten Stand der numismatischen Welt.



Danke, hab' ich schon...