Rapp Auktionen, CH-Wil

27. Mai 2013

Münzen und Medaillen

Rapp setzt während seiner Münzauktion 1,6 Millionen Schweizer Franken* um

Stühle mussten auf die Schnelle noch herbeigeholt werden, als Peter Rapp pünktlich am 27. Mai 2013 um 18.45 seine Frühjahrsauktion mit dem Münzangebot begann. Aus der halben Welt waren Bieter angereist, um ihre Chance zu nutzen, eines der vielen Lose für einen günstigen Preis zu erwerben. Viele weitere saßen unsichtbar vor ihrem Computer, um live mitzubieten. Sie alle hofften auf den großen Coup. Denn bei Rapp verfolgt man seit Jahrzehnten in der Philatelie eine äußerst erfolgreiche Strategie: Ganze Sammlungen werden zu einem Viertel der internen Schätzung ausgerufen. Dies bietet für Sammler, Händler und Großanleger eine einmalige Möglichkeit, günstig an ein Los zu kommen. Diese Vorgehensweise hat man bei Rapp nun auf die Numismatik übertragen. Und das mit großem Erfolg. Kein einziges Los ist in der 42-jährigen Geschichte des Auktionshauses Rapp jemals zurückgegangen. Und die Zuschläge liegen weit über dem, was intern geschätzt wurde. Dieses Jahr zum Beispiel erreichten die 161 Nummern meist zwischen 50 und 70 % über der internen Schätzung, ein Zeichen dafür, wie begehrt heute qualitätvolles, frisches Material ist, das Jahrzehntelang in Sammlungen geschlummert hat.

Marianne Rapp Ohmann zeigte eines der 5 Unzen Stücke mit dem beliebten Panda-Motiv, das aus der umfangreichen China-Sammlung stammt.

Marianne Rapp Ohmann zeigte eines der 5 Unzen Stücke mit dem beliebten Panda-Motiv, das aus der umfangreichen China-Sammlung stammt.

Nehmen wir als Beispiel einen umfangreichen Sammlerbestand an Gold- und Silbermünzen aus China, unter denen sich viele Panda-Prägungen befanden. Rund 20.000 bis 25.000 Franken hatte man intern den reinen Materialwert geschätzt. Mit 5.000 Franken wurde gestartet. 63.440 Franken* musste nach einem langen Bietergefecht zwischen zwei extra angereisten chinesischen Münzhändlern der glückliche Gewinner bezahlen für ein Ensemble, das sein Eigentümer in den 80er und 90er Jahren für einen Bruchteil dieser Summe erworben hatte.

Zum teuersten Los des Abends wurde eine Partie von 149 modernen Goldmedaillen der Schweiz, die für 158.600 Franken* verkauft wurden.

40.260 Franken* brachte eine alte, gepflegte Sammlung von Münzen des Römisch-Deutschen Reichs.

40.260 Franken* brachte eine alte, gepflegte Sammlung von Münzen des Römisch-Deutschen Reichs.

Bemerkenswert war auch der Zuschlag für eine alte, sehr gepflegte Sammlung von Münzen des Römisch-Deutschen Reichs mit vielen Seltenheiten. Gestartet wurde bei 3.000 Franken. 40.260 Franken* wird letztlich auf der Rechnung stehen. Dass auch Einzelstücke sehr gute Preise bei Rapp bringen, zeigte ein Los aus dieser Partie, ein perfekt erhaltener Halbtaler von 1850, geprägt in Wien. Die Schätzung hatte bei 800 bis 1.000 Franken gelegen. Der Endpreis summierte sich auf 6.588 Franken*.

Wirklich neugierig waren viele, was ein Los von acht luxemburgischen Proben (und acht Goldmedaillen) bringen würde, die allesamt – für Proben sehr selten – nicht perfekt erhalten waren. Hier stieg der Startpreis mit 3.000 Franken auf mehr als 14.000 Franken*. Ein sehr beeindruckendes Ergebnis.

Rapp bietet Sammlern den angenehmen Komfort, sich nicht mit Restanten herumschlagen zu müssen. Gerade für umfangreiche Sammlungen ist Rapp die Alternative dazu, erst bei vielen Münzhändlern anklopfen zu müssen, um sich ein realistisches Angebot zu holen. Schließlich sitzen bei Rapp Großeinkäufer – Sammler und Händler – aus der ganzen Welt und bieten. Davon hat zum Beispiel der Sammler den Nutzen, der unter Los Nummer 157 einen umfangreichen Münzen- und Medaillenbestand „alle Welt“ von der Antike bis zur Gegenwart mit dem Schwerpunkt auf dem 20. Jahrhundert einlieferte. Mit 5.000 Franken wurde dieses riesige Ensemble ausgerufen, das zahlreiche Überraschungen, aber auch viel „normale“ Ware barg. Mehr als 75.000 Franken* zahlte sein neuer Besitzer dafür. Ein wirklich erfreuliches Ergebnis, das im Direktverkauf wahrscheinlich nicht zu realisieren gewesen wäre.

Schon jetzt ist das Rapp-Team wieder unterwegs, um die nächste Auktion vorzubereiten. Sollten Sie also daran denken, sich von einem Teil oder der gesamten Sammlung zu trennen, zögern Sie nicht, Rapp zu kontaktieren unter +41 71 923 77 44 bzw. per E-Mail. Sie werden unverbindlich über Chancen und Möglichkeiten informiert.

Besuchen Sie auf die Internetseite des Auktionshauses Rapp.

*Zuschlag inkl. Aufgeld, exkl. MwSt

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Danke, hab' ich schon...