25 Jahre Freiberger Münzfreunde und immer neue Bücher

von Björn Schöpe

27. Juli 2017 – Der Verein der Freiberger Münzfreunde blickt jetzt auf sein 25-jähriges Bestehen zurück. Gleich bei der Gründung 1992 beschlossen die ersten Mitglieder, eine eigene Schriftenreihe zu gründen. Der Drang, sich nicht nur bei Treffen untereinander auszutauschen, sondern auch eine breitere Öffentlichkeit einzubinden, war von Anfang an groß. Dieser Publikationsdrang hat keineswegs nachgelassen.

Freiberger Münzblätter. Heft 25/2016. Freiberg, Eigenverlag, 2016. 20,5 x 14,6 cm, 112 S. Abbildungen in Schwarz-Weiß und Farbe. Paperback. Preis: 6 Euro zzgl. Versandkosten.

Freiberger Münzblätter. Heft 25/2016. Freiberg, Eigenverlag, 2016. 20,5 x 14,6 cm, 112 S. Abbildungen in Schwarz-Weiß und Farbe. Paperback. Preis: 6 Euro zzgl. Versandkosten.

So ist 2016 das Jubiläumsheft der Freiberger Münzblätter Nr. 25 erschienen und zeugt von dem Spektrum interessanter Themen, die die sächsische Numismatik bietet. Klaus Lunkwitz hinterfragt die „Entwicklung und Bedeutung des Dreiers in Sachsen“, Peter Engel stellt kenntnisreich „Die Münzmeisterfamilie Hausmann in Freiberg in Sachsen“ vor. Die Themen schreiten voran vom 18. Jahrhundert bis heute („Drei Universitätsmedaillen der TU Bergakademie Freiberg 1765-2015“ von Lothar Schumacher). „Die große Jubiläumsmedaille 25 Jahre Freiberger Münzfreunde e.V.“ widmet sich ebenso dem eigenen Jubiläum wie die Darstellung von Helmut Herholz „Zum Werden des Vereins der ,Freiberger Münzfreunde e.V.‘ (FMF)“. Dies sind natürlich nur ein paar Beispiele der zahlreichen Artikel.

Freiberger Münzblätter. Heft 26/2017. Freiberg, Eigenverlag, 2017. 20,5 x 14,6 cm, 84 S. Abbildungen in Schwarz-Weiß und Farbe. Paperback. Preis: 6 Euro zzgl. Versandkosten.

Freiberger Münzblätter. Heft 26/2017. Freiberg, Eigenverlag, 2017. 20,5 x 14,6 cm, 84 S. Abbildungen in Schwarz-Weiß und Farbe. Paperback. Preis: 6 Euro zzgl. Versandkosten.

Inzwischen ist bereits das nächste Heft erschienen, Nr. 26/2017. Wir lesen darin von „unedierten Brakteaten“ (Holger Mehner) und der „Auswirkung der meißnisch-sächsischen Münzreform von 1444“ (Thomas Arnold). Mehrere Beiträge stellen das aktuelle Vereinsleben vor.

Hans Friebe unter Mitarbeit von Thomas Arnold, Ewald Hausmann und Thomas Uhlmann, Brakteaten markmeißnischen Schlages in Münzfunden. Regesten. Katalog 5 (2017) der Freiberger Münzblätter. Freiberg, 2017. 15,7 x 22 cm. 188 S., durchgängig farbig bebildert. Hardcover. 25 Euro zzgl. Verpackung und Porto.

Hans Friebe unter Mitarbeit von Thomas Arnold, Ewald Hausmann und Thomas Uhlmann, Brakteaten markmeißnischen Schlages in Münzfunden. Regesten. Katalog 5 (2017) der Freiberger Münzblätter. Freiberg, 2017. 15,7 x 22 cm. 188 S., durchgängig farbig bebildert. Hardcover. 25 Euro zzgl. Verpackung und Porto.

Neben den Freiberger Münzblättern veröffentlichen die Münzfreunde auch immer wieder Abhandlungen in monografischer Form. Soeben ist der 5. Katalog der Freiberger Münzblätter erschienen aus der Feder von Hans Friebe (unter Mitarbeit von Thomas Arnold, Ewald Hausmann und Thomas Uhlmann): „Brakteaten markmeißischen Schlages in Münzfunden. Regesten“.
Das Buch versteht sich als „fundierte Arbeitsgrundlage“ für alle, die sich mit den regionalen Pfennigen des 12. und 13. Jahrhunderts beschäftigen möchten. Da die markgräflich meißnischen Brakteaten zu den umfangreichsten im Römisch-Deutschen Kaiserreich gehörten, verdienen sie zweifellos entsprechende Beachtung. Friebe stützt sich auf die früheren Chronologien von Schwinkowski und Leipner. In mühevoller Kleinstarbeit sammelte er mit seinen Mitstreitern alle Brakteatenfunde – auch im Ausland. So finden sich Stücke nicht nur in Polen und Tschechien, sondern auch in Schweden und der Türkei.
Die eingestreuten Abbildungen einzelner Stücke vereinfachen den Zugang zu dem dargebotenen Material ebenso wie die Anlagen mit Verzeichnissen von Münzständen und Zeittafeln, verschiedenen Chronologien und Konkordanzen.
Als besondere Zugabe finden die Leser beigefügt verkleinerte Reproduktionen mehrerer Karten des Historischen Atlas von Sachsen von 1816, den wir bereits einmal in der MünzenWoche besprochen haben.

Das Buch wird die Forscher und am Thema Interessierten nicht enttäuschen und bietet eine solide Materialzusammenstellung, die übersichtlich aufbereitet ist und zusätzlich zahlreiche nützliche Arbeitsinstrumente zur Hand gibt.

Die Veröffentlichungen sind zu beziehen über die Freiberger Münzfreunde e.V. und den stellvertretenden Vorsitzenden Hans Friebe, Tschaikowskistraße 85, 09599 Freiberg bzw. per E-Mail.

Die Freiberger Münzfreunde haben auch eine umfangreiche Internetseite.

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