Informationsabend zum neuen KulturgŁterschutzgesetz

13. Juli 2017 – Das Osnabrücker Auktionshaus Künker veranstaltet in seinen Räumlichkeiten einen Vortragsabend zum neuen Kulturgutschutzgesetz mit dem Titel „Das neue Kulturgutschutzgesetz – Theorie vs. Praxis“. Die Redner werden sich mit den Regelungen des am 6. August 2016 in Kraft getretenen Gesetzes beschäftigen. Es hat sich gezeigt, dass das Gesetz eine Reihe theoretisch gut gemeinter Regelungen enthält, diese aber in der Praxis unerfüllbar sind oder deren Erfüllung mit wirtschaftlichem Aufwand nicht zu realisieren sind. Der deutsche Kunst- und Münzenmarkt hat die Auswirkung des Gesetzes in den letzten Monaten deutlich zu spüren bekommen.

Neben Spezialisten aus dem Hause Künker, wird Frau Nicola Beer, Generalsekretärin der FDP und von 2012 bis 2015 Kultusministerin des Landes Hessen, anwesend sein, um sich die Erfahrungen der Sammler anzuhören und ihre Fragen zu beantworten.

Einzig die FDP hat sich von Anfang an gegen das Gesetz ausgesprochen, Dr. Hermann-Otto Solms ist seit 2015 Teilnehmer an den Sitzungen des Aktionsbündnisses Kulturgutschutz. Das Aktionsbündnis besteht aus Kunst- und Münzenhändlern, Auktionatoren, Sammlern und Juristen, die in dem Gesetz große Schwachstellen sehen. In regelmäßigen Sitzungen findet ein Austausch statt, um im August 2018, wenn die im Gesetz bereits vorgesehene Evaluation stattfindet, mit sachlichen Argumenten zu begegnen.

Frau Nicola Beer, Generalsekretärin der FDP und von 2012-2015 Kultusministerin des Landes Hessen, freut sich auf ein Treffen mit betroffenen Münzensammlern und -händlern. Sie hat von Beginn an ebenfalls Kritik am neuen Kulturgutschutzgesetz geübt und versucht, Änderungen zu erwirken. So brachte sie Berichtsanträge, kleine Anfragen sowie Anträge in den Hessischen Landtag ein. Durch ihren unermüdlichen Einsatz in zahlreichen Gesprächen mit Fachkollegen in den anderen Bundesländern, aber auch auf europäischer Ebene, gelang es ihr dort entsprechende Anfragen und Anträge auf den Weg zu bringen und auf das Thema aufmerksam zu machen. Frau Beer möchte von den Betroffenen erfahren, in welcher Form sie das Gesetz betrifft, wo es Schwachstellen gibt und an welcher Stelle dringend Änderungsbedarf besteht.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, dem 18. Juli 2017 von 17.00 bis 20.00 Uhr in den Geschäftsräumen der Firma Künker, Nobbenburger Str. 4a, Osnabrück statt.

Wer persönlich an dem Abend teilnehmen möchte, wird gebeten, sich spätestens bis zum 14. Juli 2017 telefonisch unter 0541 / 96 202 0 oder per E-Mail anzumelden.

Die Seite des Auktionshauses Künker finden Sie hier.

Mehr zum neuen Kulturgüterschutzgesetz finden Sie in unserer Archivkategorie Kulturgüterschutz.

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