Schatzfund aus der Sächsischen Schweiz wird ausgestellt

4. Mai 2017 – Ende April 2016 entdeckten Bergsteiger in der Sächsischen Schweiz zufällig beim Klettern einige Münzen in einer Felsspalte. Unverzüglich benachrichtigten sie die Polizei, die ihrerseits das Landesamt für Archäologie Sachsen einschaltete. Für das Landesamt für Archäologie Sachsen begann damit eine ungewöhnliche Fundbergung:

Die Fundstelle im Detail. © Landesamt für Archäologie Sachsen.

Die Fundstelle im Detail. © Landesamt für Archäologie Sachsen.

Mehrfach durchgeführte Nachuntersuchungen ließen diese Entdeckung mit insgesamt 2275 Silber- und zwei Goldmünzen mit einem Gesamtgewicht von knapp 10 kg zu einem der größten Münzschatzfunde Sachsens werden.

Eine Auswahl der gefunden Münzen, deren Prägezeitraum zwischen den Jahren 1626 und 1819 liegt. © Landesamt für Archäologie Sachsen.

Eine Auswahl der gefunden Münzen, deren Prägezeitraum zwischen den Jahren 1626 und 1819 liegt. © Landesamt für Archäologie Sachsen.

Die Prägedaten der Fundstücke liegen in einem Zeitraum zwischen den Jahren 1626 und 1819. Jede der einzelnen Münzen selbst war damals gängiges Zahlungsmittel, aber die angetroffene Masse sowie ihre außergewöhnliche Deponierung machen den besonderen Wert dieses Schatzfundes aus. Die spannende Geschichte der Entdeckung, die Rätsel um die Niederlegung und der Fund selbst sorgen seit seiner Auffindung immer wieder für größtes Interesse. 

Gemeinsam mit dem Münzkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zeigt das Landesamt für Archäologie Sachsen nun eine Auswahl der Münzen, die außergewöhnlichen Umstände der Auffindung, die historischen Zusammenhänge sowie einige Gedanken zur Deponierung in der Ausstellung „Auf der hohen Kante – 20 Pfund Silbermünzen aus der Sächsischen Schweiz“.

Präsentiert wird diese unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Finanzministers Prof. Dr. Georg Unland stehende Ausstellung im Lichthof des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen, Carolaplatz 1, 01097 Dresden, vom 5. Mai 2017 bis 13. Juni 2017.

Nähere Informationen finden Sie auf der Seite des Staatsministeriums der Finanzen.

Dies ist die Seite des momentan geschlossenen Dresdner Münzkabinetts.

Der Münzschatz hat mittlerweile einen eigenen Wikipedia-Eintrag.

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