100-Euro-Goldmünze „UNESCO-Welterbe – Dom zu Speyer“

17. Januar 2019 – Die Bundesregierung hat beschlossen, eine 100-Euro-Goldmünze „UNESCO-Welterbe – Dom zu Speyer“ prägen zu lassen und im Oktober 2019 auszugeben. Mit dieser Münze wird – nach insgesamt 16 Ausgaben – die im Jahr 2003 begonnene Serie von 100-Euro-Goldmünzen zur Würdigung von UNESCO-Welterbestätten in Deutschland abgeschlossen. Die Serie zählt zwischenzeitlich zu den weltweit erfolgreichsten Goldmünzenprogrammen im Sammlerbereich.

100-Euro-Goldmünze „UNESCO-Welterbe – Dom zu Speyer. Quelle: BVA. Foto: Hans-Joachim Wuthenow.

100-Euro-Goldmünze „UNESCO-Welterbe – Dom zu Speyer. Quelle: BVA. Foto: Hans-Joachim Wuthenow.

Der Dom zu Speyer wurde – als zweiter Ort in Deutschland – im Jahr 1981 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Er ist seit nunmehr fast 1000 Jahren bischöfliche Kathedrale, Pfarrkirche und Wallfahrtsort. Vier Kaiser, drei Kaiserinnen und vier Könige des Mittelalters sind hier begraben. Der Dom ist damit die bedeutendste Herrschergrablege auf deutschem Boden.

Die Ostfassade des Speyerer Doms. Foto: Roman Eisele / CC BY-SA 4.0.

Die Ostfassade des Speyerer Doms. Foto: Roman Eisele / CC BY-SA 4.0.

Die Münze soll – wie die bisherigen deutschen 100-Euro-Goldmünzen – aus Feingold (999,9 Tausendteile) bestehen. Ihre Masse wird 15,5 Gramm betragen. Der Entwurf stammt von dem Künstler Bodo Broschat aus Berlin.

Die Bildseite des Entwurfes, der auf beeindruckende Art und Weise die Würde und Monumentalität des Bauwerks ausstrahlt, zeigt das charakteristische „Gebirge“ aus Türmen, Kuppeln und Apsis. Im unteren Viertel der Münze wird ein Kreuzgratgewölbe aus der größten romanischen Hallenkrypta dargestellt.

Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, Wertziffer und Wertbezeichnung, die Jahreszahl 2019, die zwölf Europasterne sowie – je nach Prägestätte – das Münzzeichen „A“ (Berlin), „D“ (München), „F“ (Stuttgart), „G“ (Karlsruhe) oder „J“ (Hamburg).

Der Münzrand wird geriffelt ausgeführt.

Weitere aktuelle Meldungen finden Sie auf der Webseite des Bundesfinanzministeriums. 

Informationen über den Dom finden Sie auf der offiziellen Homepage sowie der Internetseite der UNESCO.

Einen ausführlichen Beitrag hat auch Die Zeit dem Welterbe in Speyer gewidmet.

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