Auktion 337: Münzen und Medaillen

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Die Auktion 337 von neuzeitlichen Münzen und Medaillen der Firma Gerhard Hirsch Nachfolger am 8./9. Februar 2018 umfasst über 1750 Losnummern vom Mittelalter bis zur Gegenwart, darunter eine Sammlung Bayern.

Datum/Zeit
07.02.2018 - 08.02.2018
23:00

Veranstaltungsort
Testplatz Stuttgart

Kategorien


Auktion 337: Münzen und Medaillen

Münzen und Medaillen bei Hirsch

Die Auktion 337 von neuzeitlichen Münzen und Medaillen der Firma Gerhard Hirsch Nachfolger am 8./9. Februar 2018 umfasst über 1750 Losnummern und beginnt mit einer interessanten Partie von Münzen des Mittelalters (42 Lose).
Es folgen die Gepräge der Deutschen und Habsburgischen Lande mit vielen Raritäten, darunter ein stempelglänzender Dukat 1765 aus Augsburg (Taxe EUR 1.500,-). Im Anschluss gelangt eine über 90 Losnummern umfassende Partie von bayerischen Geprägen zum Ausruf, darunter 5 Dukaten 1640 des Maximilian I. auf die Neubefestigung der Stadt München (Taxe EUR 5.000,-). Der sog. „Kaisertaler“ des Karl Albert als Kaiser Karl VII. soll EUR 2.000,- erzielen. Äußerst selten ist ein Inngold-Dukat 1760 des Maximilian III. Joseph mit einer Taxe von EUR 5.000,-.

Nr. 3155: Kurfürstentum Bayern. Karl Theodor. 1777-1799. Isargold-Dukat 1780. Taxe Euro 5.500,-.

Ein Isargold-Dukat 1780 des Karl Theodor wird auf EUR 5.500,- taxiert. Aus dem Kurfürstentum Brandenburg stammt eine Große Medaille 1652, welche die Rückkehr des Friedrich Wilhelm von einem Besuch in Prag feiert (Taxe EUR 2.000,-). Von größter Seltenheit ist eine Medaille 1610 des Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel, die einen Palmbaum zeigt, diese soll EUR 5.000,- erzielen. Auf den 88. Geburtstag des August des Jüngeren von Braunschweig zu Wolfenbüttel wurde ein Breiter Löser 1666 zu 5 Reichstalern geprägt (Taxe EUR 7.500,-). Ein Breiter Löser 1639 zu 3 Reichstalern des Friedrich zu Celle kommt mit einer Taxe von EUR 6.000,- unter den Hammer. Aus dem Gold von Gefäßen der Kirchen und Bürger wurde in Frankfurt ein Kontributionsdukat 1796 geprägt (Taxe EUR 850,-). Unter den Prägungen des Hochstifts Freising ragt ein Dukat 1765 des Clemens Wenzeslaus Königlicher Prinz von Polen mit einer Taxe von EUR 4.000,- hervor.
Die Gepräge der Habsburgischen Kron- und Erblande beginnen einem äußerst seltenen Schauguldiner 1505 des Maximilian I. (Taxe EUR 7.000,-). Ein in Klagenfurt geprägter Doppelter Schautaler 1532 des Ferdinand I. gelangt mit einer Taxe von EUR 10.000,- zum Ausruf.

Nr. 3324: Habsburgische-Kron und Erblande. Maximilian II. 1564-1576. Medaille 1563, sog. „Pfauentaler“. Taxe Euro 3.500,-.

Besonders attraktiv ist der sog. „Pfauentaler“ auf die ungarische Krönung des Maximilian II. 1563 (Taxe EUR 3.500,-). Der sog. „Doppelte Dreikaisertaler“ des Matthias zeigt die Büsten seiner Vorgänger Kaiser Maximilian I., Karl V. und Ferdinand I. und ist mit EUR 7.500,- taxiert.

Nr. 3344: Habsburgische-Kron und Erblande. Ferdinand III. 1637-1657. Breiter 3facher Schautaler 1629. Taxe Euro 7.500,-.

Äußerst selten ist auch ein in Prag geprägter Breiter 3facher Schautaler 1629 auf die böhmische Krönung Ferdinands III. mit einer Taxe von EUR 7.500,-. Unter den Geprägen des Erzbistums Salzburg ist ein Doppelter Schauguldiner 1538 des Matthäus Lang von Wellenburg zu erwähnen, dieser zeigt die Heilige Radiana zwischen Wölfen und soll EUR 4.000,- erzielen. Außergewöhnlich und von größter Seltenheit ist ein Silberabschlag des 100 Dukatenstückes 1677 im Gewicht von 3 Talern des Michael Apafi aus dem Fürstentum Siebenbürgen, dieser gelangt mit einer Taxe von EUR 10.000,- zum Ausruf. Ein Reichstaler 1627 des Albrecht Wenzel Eusebius der Grafschaft Wallenstein ist mit EUR 5.000,- geschätzt.
Von größter Seltenheit ist ein Dicker Doppeltaler 1682 aus dem Herzogtum Jülich-Kleve-Berg, der unter Johann Wilhelm II. Pfalzgraf zu Neuburg geprägt wurde, dieser kommt mit einer Taxe von EUR 25.000,- unter den Hammer.

Nr. 3503: Reichsstadt Kaufbeuren. 1 1/2facher Taler 1547. Taxe Euro 15.000,-.

Das Titelstück der Auktion ist ein ebenfalls äußerst seltener 1 1/2facher Taler 1547 der Reichsstadt Kaufbeuren mit dem Hüftbild Kaiser Karls V. auf der Rückseite, dieser ist mit EUR 15.000,- taxiert. Aus der Grafschaft Löwenstein-Wertheim-Virneburg stammt ein Dicker doppelter Reichstaler 1697 des Eucharius Kasimir, der die Streitigkeiten der Linien Virneburg und Rochfort thematisiert (Taxe EUR 5.000,-).
Stempelglänzend ist ein Schautaler 1748 des Johann Friedrich Karl Graf von Ostein aus dem Erzbistum Mainz erhalten – das Prachtexemplar befand sich vormals in den Sammlungen Walther und Heerdt und ist mit EUR 7.500,- geschätzt. Aus der freien Reichsstadt Nürnberg stammen über 50 Lose, darunter eine Medaille 1559 aus hellem Stein auf Sebastian Unterholzer, bei der es sich wohl um ein einseitiges Formmodell handelt (Taxe EUR 7.500,-). Aus der Sammlung Erlanger stammt ein fast stempelglänzender Sebaldusgoldgulden 1686 mit einer Taxe von EUR 7.500,-. Besonders attraktiv ist auch eine ovale Medaille 1687 von Georg Hautsch auf die Siege Venedigs gegen die Türken (Taxe EUR 3.500,-).

Nr. 3609: Grafschaft Öttingen. Friedrich V. und Gottfried. 1572-1576. Guldentaler 1572. Taxe Euro 10.000,-.

Um ein Kabinettstück von größter Seltenheit handelt es sich bei einem Guldentaler 1572 des Friedrich V. und Gottfried aus der Grafschaft Öttingen, dieser gelangt mit einer Taxe von EUR 10.000,- zum Ausruf. Aus einer schönen Partie von Münzen der Reichsstadt Regensburg sind u.a. 2 Dukaten mit der Büste des Kaisers Franz I. zu erwähnen (Taxe EUR 2.000,-). Am Anfang der Prägungen aus dem Kurfürstentum Sachsen steht ein Breiter Guldengroschen (nach 1507) des Friedrich III. des Weisen auf die Generalstatthalterwürde (Taxe EUR 10.000,-). Auf den Westfälischen Frieden wurde ein Breiter 3facher Reichstaler 1650 des Johann Georg I. geprägt (Taxe EUR 7.500,-). Ein sehr seltener Doppeltaler 1592 des Georg Friedrich von Brandenburg aus Schlesien-Jägerndorf soll EUR 3.000, erzielen, ein Breiter Doppeltaler 1603 des Ernst III. von Holstein-Schauenburg ist mit EUR 2.500 taxiert. Aus dem Bistum Würzburg gelangt ein Medaillon 1706 des Johann Philipp II. von Greiffenklau-Vollraths mit Stadtansicht unter den Hammer (Taxe EUR 2.750,-).
Es folgen die Neueren Deutschen Prägungen, darunter ein Donaugold-Dukat 1830 des Ludwig I. von Bayern in fast stempelglänzender Erhaltung (Taxe EUR 8.000,-) sowie eine Partie von Gedenk-Doppeltalern und Geschichtstalern.

Nr. 3920: Königreich Bayern. Ludwig III. 1913-1918. 3 Mark 1918 D auf die Goldene Hochzeit. Taxe Euro 20.000,-.

Im Anschluss gelangen die Reichsmünzen ab 1871 zur Auktion, unter diesen ragen 3 Mark 1918 D auf die Goldene Hochzeit des Ludwig III. von Bayern heraus (Taxe EUR 20.000,-). Um einen Erstabschlag handelt es sich bei 5 Mark 1891 A des Ludwig IV. von Hessen-Darmstadt (Taxe EUR 3.000,-). Unter den Reichsgoldmünzen sind 20 Mark 1892 A des Ludwig IV. von Hessen-Darmstadt zu erwähnen (Taxe EUR 2.000,-). Es folgen die Münzen der Weimarer Republik, so z.B. 5 Reichsmark 1932 D auf Johann Wolfgang von Goethe (Taxe EUR 1.250,-). Nach den Prägungen des Dritten Reiches, der BRD und der DDR kommen die Nebengebiete zum Ausruf, unter diesen ragen 25 Gulden 1923 der Freien Stadt Danzig heraus (Taxe EUR 4.500,-).
Nachfolgend gelangt der erste Teil einer Sammlung von Judaica des Ch. Heine-Elsensohn, ehemals der Sammlung Frank Sternberg mit über 160 Losen und vielen Raritäten zur Auktion. Eine ovale Goldmedaille 1908 auf den 70. Geburtstag von Emil Rathenau wurde von der AEG Berlin für langjährige Verdienste verliehen (Taxe EUR 2.000,-). Auf den Bau der Synagoge in Frankfurt wurde eine Medaille 1852 geprägt (Taxe EUR 1.000,-).

Nr. 4172: Judaica. Prag. Große Medaille 1745 auf den Protest gegen die Vertreibung der Juden. Taxe Euro 22.000,-.

Äußerst selten und sehr attraktiv ist eine Große Medaille 1745 auf den erfolgreichen Protest gegen die Vertreibung der Juden aus Böhmen aus der Sammlung Pollak (Taxe EUR 22.000,-). Eine Medaille 1806 des Napoleon I. auf den Großen Sanhedrin wird auf EUR 12.000,- taxiert. Die Emanzipation der Juden in Russland feiert eine Medaille 1805 mit der Büste des Zaren Alexander I. (Taxe EUR 17.500,-).
Die Gepräge des Auslandes umfassen nahezu 450 Lose, so z.B. aus Italien 2 Scudi 1691 der Dogi Biennali aus der Republik Genua (Taxe EUR 1.750,-). Aus einer besonders schönen Partie aus Polen ist u.a. eine Große Medaille 1684 des Jan III. Sobieski auf die Heilige Liga zu erwähnen, diese ist mit EUR 3.500,- taxiert. 25 Zlotych 1817, die unter Alexander I. von Russland in Warschau geprägt wurden sollen EUR 3.000,- erzielen. Aus Russland stammen 3 Rubel 1829 des Nikolaj I. aus Platin mit einer Taxe von EUR 1.750,-. Äußerst selten ist ein Patenpfennig (1547/48) der Stadt Zürich für die Taufe der französischen Prinzessin Claudia (Taxe EUR 1.750,-).
Nach den Medaillen des Münchner Medailleurs Karl Goetz und Petschaften bildet eine Partie von Religiösen Objekten aus dem deutschsprachigen Raum und Russland den Abschluss der Auktion

Das gesamte Angebot der Auktion finden Sie online hier.