Wissenschaftlicher Mitarbeiter/in Universität Tübingen

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Der Sonderforschungsbereich (SFB) 1391 „Andere Ästhetik“ ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG) geförderter Forschungsverbund, der es sich zum Ziel setzt, über sein interdisziplinäres Forschungsprogramm zu einer veränderten Bewertung des Beitrags vormoderner ästhetischer Akte und Artefakte innerhalb der Ästhetikforschung zu gelangen.

Im Teilprojekt (TP) Nr. B02 „Einprägende Bilder. Die Ästhetik(en)von Münzen in der römischen Kaiserzeit“ ist vom 01. Juli 2019 bis zum 30. Juni 2023 eine Stelle als

wissenschaftl. Mitarbeiter/in (m/w/d, 65%, E13 TV-L)

zu besetzen.

Das TP Nr. B02 „Einprägende Bilder. Die Ästhetik(en)von Münzen in der römischen Kaiserzeit“ widmet sich unter Einsatz von bildwissenschaftlichen Untersuchungsmethoden der Entwicklung und Ausformulierung von Ikonographien und Umschriften auf Münzen der römischen Kaiserzeit. Ziel ist es, anhand der Spannung von geltenden ästhetischen Normen und ihrer Überschreitung die Konventionalität und Regelhaftigkeit der kaiserzeitlichen Münzbilder kritisch zu hinterfragen, die potentiellen Rezeptionsebenen für deren Entstehung zu überprüfen und umfassend zu untersuchen, in welcher Relation dabei Text und Bild stehen.

Aufgabengebiet:

  • Bearbeitung des Arbeitsbereichs und Verfassen einer Monographie zum TP-Thema
  • Organisation von und Teilnahme an interdisziplinären Workshops und Tagungen
  • redaktionelle (Mit-)Arbeit am Tagungsband
  • Mitwirkung an einem Ausstellungsprojekt inkl. Ausstellungskatalog
  • Teilnahme und Mitwirkung an SFB-Veranstaltungen

 

Einstellungsvoraussetzung:

  • ein überdurchschnittlich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (M.A. oder äquivalent) im Fach Numismatik, Klassische Archäologie oder Alte Geschichte
  • Profunde Kenntnisse in Antiker Numismatik
  • Fähigkeit zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit

 

Erwünscht:

  • Erfahrung mit ‚Digital Humanities‘ und musealen Ausstellungen

 

Die Stelle bietet die Gelegenheit zur Promotion.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die Universität Tübingen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb entsprechend qualifizierte Wissenschaftlerinnen besonders um ihre Bewerbung.

Die Einstellung erfolgt durch die Zentrale Verwaltung.

Für die Bewerbung werden erbeten:

  • Anschreiben, Lebenslauf, akademische Zeugnisse und Urkunden, Publikationsliste (sofern vorhanden)
  • ein bis zwei Textproben (Hausarbeit, Masterarbeit, Aufsatz etc.)
  • zwei Empfehlungsschreiben oder zwei Ansprechpartner/innen für Referenzen.

 

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis zum 23.06.2019 per E-Mail in einem PDF-Dokument an die Leitung des Teilprojekts, Jun.-Prof. Dr. Stefan Krmnicek, Institut für Klassische Archäologie, Universität Tübingen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an Herrn Jun.-Prof. Dr. Stefan Krmnicek.