Münzzentrum Rheinland, D-Solingen

02. September 2015 - 03. September 2015

Auktion 174

Von schwachem Gold keine Spur

Mit einem vielfältigen Programm machte die Auktion einen vielversprechenden Auftakt zur Herbstsaison.

183: Dareios II. 424-405 v. Chr. Tetradrachmon attischen Schlages (183: Dareios II. 424-405 v. Chr. Tetradrachmon attischen Schlages (

183: Dareios II. 424-405 v. Chr. Tetradrachmon attischen Schlages ("Glaux") 411/404 v.Chr. Kress 158, 1973, 356; Peus 280, 1972, 129; MM 64, 1984, 201 (= Weiser, Kyros Tf. 16, 5-7, RR, Seefund, korr., s-ss. Zugeschlagen: 1.400 Euro.

Nach Kelten kam eine Gruppe von 160 antiken Griechen zum Ausruf, darunter etliche ins Auge springende Bronzen, die durchweg die Schätzung weit überschritten, so eine Pempte Philipp II. v. Macedonien in vz, die sich im Saal von 150 auf 320 Euro mehr als verdoppelte, ein kleines Hemihekton von Thrakien mit dem Silen von vorn, als glyptisches Meisterwerk eingestuft, stieg von 350 auf 480 Euro. Ein Tetradrachmon attischen Schlages des Perserkönigs Dareios II. brachte es als 4. bekanntes Exemplar von 1000 auf 2200 Euro, trotz Seewasserfund. Ebenso intensiv wurden 100 Provinzialprägungen, 250 reichsrömische und byzantinische Prägungen zugeschlagen. Auch die zahlreichen antiken Kleinlots flossen flott ab.
327 antike Objekte fanden besondere Aufmerksamkeit und waren oft vielfach beboten.
Ein phönikisches Bleigewicht „leichte Pb-litra“ mit Sonderpunzierung fand für 1000 / 1400 Euro wieder seinen Weg an die östliche Mittelmeerküste, wo es seinen Ursprung hat. Fast gänzlich verkauft mit z. Teil beachtlichen Steigerungen wurden Figuren und Gefäße aus Bronze und Keramik, Rollsiegel und Gemmen. Ein persischer Wasserspender des 13. Jahrhunderts fand für 3.150 Euro einen Käufer.

3075: Friedrich Wilhelm I. 1713-1740. Wilhelmsdor 1737 o. Mz., Berlin. v.Schr. 180, Neum. 1. Fr. 2363, R, ss+. Zugeschlagen: 5.800 Euro.3075: Friedrich Wilhelm I. 1713-1740. Wilhelmsdor 1737 o. Mz., Berlin. v.Schr. 180, Neum. 1. Fr. 2363, R, ss+. Zugeschlagen: 5.800 Euro.

3075: Friedrich Wilhelm I. 1713-1740. Wilhelmsdor 1737 o. Mz., Berlin. v.Schr. 180, Neum. 1. Fr. 2363, R, ss+. Zugeschlagen: 5.800 Euro.

Die Goldmünzensammlung eines Philatelisten alter Schule, aufgeteilt in Ausland und Deutsches Kaiserreich wurde fast vollständig verkauft - 158 Lose Schätzung 76.300 Euro, Erlös 90.100 Euro - von schwachem Gold keine Spur. Bei Ausland wurden mehrere kleinere, aber spezifizierte Sammlungen aufgelöst, so Großbritannien, Nepal und Gegenstempel aus aller Welt, die sämtlich bei wenigen Rückgängen aber starken Steigerungen zugeschlagen werden konnten. Hier sah man, was eine optisch und inhaltlich vorbildliche Bearbeitung ausmacht.

Altdeutschland enthielt neben vielen Einzelstücken aus zahlreichen Gebieten Sammlungen von Braunschweig, Hamburg und Nürnberg, vor allem bei letzteren verdoppelten sich die Zuschläge bei zahlreichen Lammdukaten.

Bei Reichsmünzen, Medaillen und Papiergeld gab es viele erfreuliche Ergebnisse.

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