Montag, 03.10.2022
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Schwer

Numismatisches Puzzle: St. Gaudens

US-Präsident Theodor Roosevelt fand die Münzen seiner Landes hässlich. Der berühmte Bildhauer Augustus Saint-Gaudens sollte ihm neue Münzen gestalten. Das Ergebnis: eine majestätische Lady Liberty wie auf dieser 20-Dollar-Münze von 1916.

Numismatisches Puzzle: Colorado Peaks

Der US-Staat Colorado lockt Bergsteiger und Naturfreunde mit seinen hohen Gipfeln. Diese stehen daher auf dem Vierteldollar der Bundesstaatenserie für Colorado, das 1876 als 38. Bundesstaat offiziell den USA beitrat.

Numismatisches Puzzle: Die Ideal-Schweizerin

1883 führte die Schweiz eine neue 20-Franken-Münze in Gold ein, das damals höchste Nominal. Die republikanischen Eidgenossen setzten anstelle eines Staatsoberhauptes eine Ideal-Schweizerin auf die Motivseite: Helvetia.

Numismatisches Puzzle: Augsburg

Das reiche Augsburg konnte sich gewaltige Festungsanlagen leisten. Doch die Schweden hielten die im Dreißigjährigen Krieg nicht ab. Als dieser Taler 1641 geprägt wurde, hatten die Bayern die Schweden gerade vertrieben – doch nicht für lange. Und Augsburg blutete.

Numismatisches Puzzle: Der heilige Georg und der Drache

1817 schuf der Graveur Benedetto Pistrucci für die Royal Mint einen echten Dauerbrenner. Seine Interpretation von Englands Schutzpatron, dem Drachentöter Georg, – hier auf einer Münze Königin Victorias von 1887 – wird noch heute auf britischen Münzen verwendet!

Numismatisches Puzzle: Dante Alighieri

Am 8. Februar 1998 waren die Italiener aufgerufen, telefonisch über das Motiv der künftigen 2-Euro-Münzen abzustimmen. Und das Volk wählte: Dante Alighieri, der unbestritten als bedeutendster Dichter Italiens gilt.

Numismatisches Puzzle: Ercole I. d’Este

Testone, „Großkopf“, heißen Silbermünzen, die im 15. Jh. in Italien aufkamen. Es sind besonders große und schwere Münzen, die ein Herrscherporträt zeigen. Hier sehen Sie einen prächtigen Testone des Herzogs von Ferrara Ercole I. d’Este um 1500.

Numismatisches Puzzle: Gian Galeazzo Maria Sforza

Dieser goldene Doppeldukat um 1475 zeigt Gian Galeazzo Maria Sforza. Nominell war der Jüngling Herzog von Mailand, tatsächlich stand er bis zu seinem frühen Tod unter steter Vormundschaft. Was bleibt, sind Prägungen für ihn mit wunderbaren Renaissanceporträts.

Numismatisches Puzzle: Metz

Auch die Stadt Metz prägte im Mittelalter Silbermünzen im Gewicht der beliebten Turnosen. Sie zeigen den heiligen Stephan, dem die Kathedrale der Stadt gewidmet ist. Diese befand sich aber noch im Bau, als unser Stück in den Jahren nach 1406 geprägt wurde.

Numismatisches Puzzle: Schweizer Frauenpower im Mittelalter

Als Zeichen ihrer Macht besaßen die Äbtissinnen des Zürcher Fraumünsters das Prägerecht. Doch als sie sich selbst auf ihren Münzen abbilden ließen, wie auf diesem Pfennig Ende des 13. Jh., hatten sie schon viel von ihrer Macht an die Bürger der Stadt abgeben müssen.
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