Jacob Burckhardts Münzsammlung in Basel

31. Mai 2018 – Jacob Burckhardt (1818-1897) hat als Kunst- und Kulturhistoriker Daten und Informationen über die Geschichte und Kunst vergangener Zeiten gesammelt. Stellvertretend dafür steht sein Schreibtisch, der den Ausgangspunkt und das Zentrum einer Virtual-Reality-Installation bildet, die noch bis zum 27. Juli 2018 in der Barfüsserkirche zu sehen ist.

Jacob Burckhardts kleine Sammlung römischer Münzen in Originaltütchen. Foto: HMB Natascha Jansen. © Historisches Museum Basel.

Jacob Burckhardts kleine Sammlung römischer Münzen in Originaltütchen. Foto: HMB Natascha Jansen. © Historisches Museum Basel.

Wie viele Gelehrte seit der Renaissance hat sich Jacob Burckhardt aber auch für antike Objekte als Anschauungsmaterial und greifbaren Bezug zur klassischen Antike begeistert: Seit seiner Jugend sammelte er römische Münzen und wusste sie auch korrekt zu bestimmen.

As des Augustus (27 v. Chr.-14 n. Chr.) aus der Münzstätte Nemausus (Nîmes) mit den Porträts von Augustus und Agrippa sowie Palmzweig und angekettetem Krokodil. Foto: HMB Alwin Seiler. © Historisches Museum Basel.As des Augustus (27 v. Chr.-14 n. Chr.) aus der Münzstätte Nemausus (Nîmes) mit den Porträts von Augustus und Agrippa sowie Palmzweig und angekettetem Krokodil. Foto: HMB Alwin Seiler. © Historisches Museum Basel.

As des Augustus (27 v. Chr.-14 n. Chr.) aus der Münzstätte Nemausus (Nîmes) mit den Porträts von Augustus und Agrippa sowie Palmzweig und angekettetem Krokodil. Foto: HMB Alwin Seiler. © Historisches Museum Basel.

So freut sich das Historische Museum Basel, dass ein Nachkomme eine kleine Kollektion von 50 sorgfältig beschrifteten römischen Münzen aus dem Besitz des großen Gelehrten dem Museum zum 200. Geburtstag am 25. Mai 2018 geschenkt hat.

Die älteste Münze des Ensembles: Republikanischer As des Münzmeisters C. Terentius Lucanus, 147 v. Chr. Foto: HMB Alwin Seiler. © Historisches Museum Basel.Die älteste Münze des Ensembles: Republikanischer As des Münzmeisters C. Terentius Lucanus, 147 v. Chr. Foto: HMB Alwin Seiler. © Historisches Museum Basel.

Die älteste Münze des Ensembles: Republikanischer As des Münzmeisters C. Terentius Lucanus, 147 v. Chr. Foto: HMB Alwin Seiler. © Historisches Museum Basel.

Die kleine Sammlung stellt einen repräsentativen Überblick von der Römischen Republik bis Kaiser Theodosius I. (378-395) dar: eine greifbare Veranschaulichung der römischen Geschichte.

Eine der spätesten Münzen der kleinen Kollektion: Kupferne Prägung des als „Maximus (tyrannus)“ bezeichneten Kaisers Magnus Maximus (383-388). Foto: HMB Alwin Seiler. © Historisches Museum Basel.Eine der spätesten Münzen der kleinen Kollektion: Kupferne Prägung des als „Maximus (tyrannus)“ bezeichneten Kaisers Magnus Maximus (383-388). Foto: HMB Alwin Seiler. © Historisches Museum Basel.

Eine der spätesten Münzen der kleinen Kollektion: Kupferne Prägung des als „Maximus (tyrannus)“ bezeichneten Kaisers Magnus Maximus (383-388). Foto: HMB Alwin Seiler. © Historisches Museum Basel.

Dabei ist besonders reizvoll, dass alle 50 Münzen noch immer in den originalen, eigenhändig gefalteten und beschrifteten Papiertütchen Eingang in die Sammlung des Historischen Museums Basel gefunden haben.

Sie wissen natürlich, dass auch Münzen aus dem Besitz des Erasmus von Rotterdam in diesem Museum liegen.

Michael Matzke stellte 2013 die großartige Münzsammlung, die im Historischen Museum Basel liegt, in der MünzenWoche vor.

Weitere Informationen zum Museum finden Sie auf der Website des Historischen Museums Basel.

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Einmal die Woche pünktlich frei Haus. Mit unserem Email-Newsletter bleiben sie immer auf dem neuesten Stand der numismatischen Welt.

← zurück