Gräbener Pressensysteme feiert 100. Geburtstag

Zum Produktprogramm von Gräbener zählten in den Anfangsjahren unter anderem auch Rohrleitungen. © Schuler.
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Als Firma für „Eisen- und Blechbau“ ist Gräbener Pressensysteme am 6. Oktober 1921 in Siegen ins Handelsregister eingetragen worden. 100 Jahre später genießt das Unternehmen weltweit einen exzellenten Ruf vor allem als Spezialist für Kniehebel- und Münzprägepressen. „Wir sind stolz auf unsere lange Geschichte“, sagt Geschäftsführer Martin Stahlschmidt. „Die große Erfahrung fließt in jedes unserer Kundenprojekte ein.“

Nach der Gründung durch Theodor Gräbener fertigt das Unternehmen zunächst die unterschiedlichsten Konstruktionen wie Rohrleitungen, Brücken oder Dampf- und Druckkessel. Während des Zweiten Weltkriegs stellt „Gräbener & Comp.“ hauptsächlich Transportkessel für die Eisenbahn her. Die Söhne Theo und Hermann Gräbener nehmen in den 50er-Jahren dann unter anderem Exzenter- und Kniehebelpressen ins Produktportfolio.

1974 steigt das Unternehmen in die Herstellung von Großrohren ein. Dagegen stellt Dr. Theodor Gräbener, der Enkel des Firmengründers, die Fertigung von Kesseln sechs Jahre später ein. 1985 folgt die Teilung des Unternehmens in Theodor Gräbener Großrohr und Theodor Gräbener Pressensysteme. Dieser Teil wird schließlich 1988 von Schuler übernommen.

Der Spezialist für Kniehebel- und Münzprägepressen mit Sitz in Netphen-Werthenbach gehört seit 1988 zu Schuler. © Schuler.

Mit dem neuen Eigentümer erhielt Gräbener Pressensysteme Zugriff auf ein weltweites Vertriebs- und Service-Netzwerk. Gleichzeitig gelang es dem Unternehmen, seine Selbstständigkeit zu bewahren und regelmäßig mit bahnbrechenden Innovationen in der Kniehebel-Technologie aufzuwarten. Seine hochproduktiven Münz- und Medaillen-Prägepressen liefert Gräbener an Anstalten auf dem ganzen Globus.

„Mein Dank gilt neben unseren Geschäftspartnern insbesondere unseren Beschäftigten“, betont Geschäftsführer Martin Stahlschmidt. „Ohne sie wäre Gräbener Pressensysteme nicht das, was wir heute sind. Mit ihrem hohen Engagement werden wir aktuelle und auch künftige Herausforderungen bewältigen, um unseren Kunden immer die beste Lösung anbieten zu können.“

 

Für weitere Informationen besuchen Sie die Websites der Schuler Gruppe und Gräbener Pressensysteme.

Wie es bei Schuler zugeht, lesen Sie in Ursula Kampmanns Bericht von ihrem Besuch in Göppingen.

Gräbener Pressen kamen in Karlsruhe zum Einsatz bei der Produktion von Deutschlands innovativer Münze mit Polymerring„Planet Erde“.

Und auch in der San Franciscos New Mint stehen Gräbener Pressen.