Sonntag, 20.09.2020

Der Goldstandard Teil 1: Wie und warum Gold zum wichtigsten Münzmetall wurde

Jahrhundertelang war Silber weltweit das bevorzugte Metall, wenn es um Münzen und Ersparnisse ging. Im 19. Jahrhundert änderte sich das. Wir erzählen, wie und warum, und illustrieren das Geschehen mit Münzen, die am 30. September und 1. Oktober 2020 bei Künker unter der Überschrift „A Numismatic Gold Treasure“ versteigert werden.

Warum Kambodscha ein französisches Protektorat wurde

Viel Unrecht ist geschehen, als europäische Mächte die Welt unter sich aufteilten. Grund waren nicht nur die überlegenen Waffen des alten Europa, sondern auch die Tatsache, dass sie lokale Konflikte ausnutzen konnten, wie im Fall des Königs Norodom I. von Kambodscha.

Agrippina: Skrupellose Mörderin oder Rollenmodell?

Agrippina war die Schwester, Gattin und Mutter eines Kaisers und genoss beim römischen Volk hohes Ansehen. Trotzdem haben wenige Frauen der römischen Geschichte einen so schlechten Ruf wie sie. Zu Recht? Wir überprüfen das anhand von Münzen aus der Auktion Künker 341.

Was auf Euro-Münzen zu sehen ist: Das Brandenburger Tor Teil 2

Bis das Brandenburger Tor als Symbol Deutschlands auf die deutschen 10-, 20- und 50-Cent-Münzen kam, war es ein weiter Weg. Es steht wie kein anderes Symbol für die Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland nach dem Fall des Eisernen Vorhangs.

Was auf Euro-Münzen zu sehen ist: Das Brandenburger Tor Teil 1

Jedes Motiv der Euro-Münzen steht für die nationale Identität eines Landes. Für das Brandenburger Tor war der Weg auf die deutschen 10-, 20- und 50-Cent-Münzen ein weiter. Anfangs war das Bauwerk sehr umstritten, sein Schöpfer wurde sogar dafür verspottet.

Das Jagdvergnügen des Landgrafen von Hessen-Darmstadt

Ludwig VIII. von Hessen-Darmstadt ging als der Jagdlandgraf in die Geschichte ein. Anhand von Münzen, die in der Auktion Künker 327 versteigert wurden, lässt sich sein Leben rekonstruieren und erklären, warum ihm dieser Titel kaum gerecht wird.

Die Zweite Französische Republik und ein Münzwettbewerb

Als das französische Volk den Bürgerkönig Louis Philippe verjagt und die Zweite Republik gegründet hatte, suchte man nach neuen Münzbildern für ein neues System. Die besten Künstler ihrer Zeit reichten Vorschläge ein. Das Auktionhaus Künker präsentiert in seiner Auktion 337 am 25. Juni 2020 eine Serie dieser Proben.

Zwischen allen Stühlen: Simon V. zur Lippe

Vom 22. bis zum 26. Juni 2020 finden in Osnabrück die Sommer-Auktionen 337-338 statt. Wir stellen Ihnen hier eines der Stücke aus den kommenden Auktionen vor: einen Guldengroschen des Jahres 1528, geprägt für den gerade zum Grafen erhobenen Simon V. von Lippe.

Johann Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf und seine Portugalöser

Eigentlich wurde der nachgeborene Johann Adolf mit den Bistümern Bremen und Lübeck versorgt, doch als seine beiden Brüder starben, musste er um das Herzogtum Schleswig-Holstein kämpfen. Die Prägung von Portugalösern war Teil des diplomatischen Spiels. Gleich drei davon werden in der kommenden Künker-Auktion angeboten.

Die Entstehung des Römischen Kaiserreichs. Ein neues Zeitalter beginnt

„Wir leben weiter in der guten alten Zeit der Republik.“ Das wollte Augustus den Zeitgenossen nach dem blutigen Bürgerkrieg vermitteln. Doch seine völlig neuartigen und qualitätvollen Münzen sprechen eine ganz andere Sprache, wie Florian Haymann zeigt.

In unserem Archiv stellen wir Ihnen alle Inhalte zur Verfügung, die seit Gründung der MünzenWoche erschienen sind.

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