Nietzsche-Medaille kommt ins „Museum im Kopf“

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Die unmittelbare Begegnung zwischen Mensch und Kunst ist eine zentrale Kunsterfahrung für uns. Dies war wegen Corona wochenlang gar nicht und ist nun nur eingeschränkt möglich. Christian Gampert, Kunstkritiker des deutschen Kulturradiosenders SWR2, hat daher das Projekt „Museum im Kopf“ ins Leben gerufen. Prominente Intellektuelle werden gefragt, welches Objekt sie in ein solches Museum aufnehmen würden. Gemälde, Skulpturen, Installationen – die beliebtesten Gattungen sind vielfältig. Was bislang fehlte, war die Numismatik. Daher empfand man bei SWR2 die Wahl von Andreas Urs Sommer auch als „ziemlich ungewöhnlich“.

Andreas Urs Sommer ist Philosoph und Nietzsche-Experte. Außerdem ist er Numismatiker, Münzsammler und ausgewiesener Kenner der byzantinischen Gepräge, zu denen er umfangreich publiziert hat. Insofern ist das Objekt, das er in ein „Museum im Kopf“ aufnehmen würde, überaus passend: eine Nietzsche-Medaille, die seine beiden großen Leidenschaften verbindet.

 

Warum der Philosoph und Numismatiker Sommer die Medaille zur „Kunstform der Irritation durch Verknappung“ und „philosophische Kunstform schlechthin“ adelt, hören Sie sich am besten selbst in seinem 3-minütigen Beitrag auf SWR2 an.

Auf der Seite des SWR2 können Sie auch mehr erfahren über das Projekt „Museum im Kopf“.

In unserem Who’s who hingegen lernen Sie die numismatische Seite von Andreas Urs Sommer besser kennen.

Und natürlich gibt es von ihm auch Artikel in der MünzenWoche, zum Beispiel seinen Beitrag über die Krönung des byzantinischen Kaisers Alexius I.