Dr. Busso Peus Nachf., D-Frankfurt

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Peus Auktion mit Highlights von der Antike bis zum Deutschen Kaiserreich

Am 23.04.2020 startet im Fleming‘s Selection Hotel Frankfurt die 426. Auktion des Auktionshauses Dr. Busso Peus Nachf. Im 150. Jahr seines Bestehens eröffnet Peus seine Auktion mit einer ausgewogenen Auswahl antiker Münzen, vorwiegend aus der griechischen und römischen Welt.

Los 62: Griechenland, Thrakien, Insel Thasos, Stater 435/411 v. Chr. Feine Tönung – feiner, klassischer Stil. Sehr schön – vorzüglich. Schätzpreis 1.500 €.

Das Angebot an griechischen Geprägen, von denen die meisten über eine gut dokumentierte Provenienz verfügen, enthält einige besonders qualitätvolle Exemplare wie zwei hübsche rhodische Drachmen, einen hochklassischen Stater von Thasos und einen hübschen Dinar des Chadragupta.

Los 313: Rom, kaiserliche Prägungen. Laelianus in Gallien, 268-269. Antoninian, Moguntiacum (Mainz). Selten, stellenweise etwas raue Oberfläche, vorzüglich. Schätzpreis: 1.250 €.

Im Bereich der römischen Kaiserzeit sind besonders die Raritäten wie die Sesterzen der Plotina und der Manlia Scantilla sowie die Silbermünzen des Laelianus und Constantins III. erwähnenswert. Im Anschluss an die gut 400 Einzelstücke kommen weitere 2593 antike Münzen zur Versteigerung, die in 61 Lots aufgeteilt sind, die jeweils zwischen 2 und 294 Stücke enthalten.

Die Versteigerung der Weltmünzen beginnt wie immer mit einem Angebot des Auslands, aus dem eine Gruppe russischer Rubel in außergewöhnlich schöner Erhaltung herausragt. Im Angebot der habsburgischen und altdeutschen Münzen sind Serien Badens und seltener rheinischer Goldgulden zu nennen.

Los 938: Herzogtümer Jülich und Berg, Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg. Dicke Reichstalerklippe 1639, Düsseldorf, auf das neue Jahr. Patina, Äußerst selten. Sehr schön. Schätzpreis 25.000 €.

Auch sonst sind immer wieder herausragende Einzelstücke bemerkenswert, wie etwa eine dicke Reichstalerklippe 1639 der Herzogtümer Jülich und Berg, ein äußerst seltener Dukat des Erzbistums Mainz 1795 zur Bezahlung der Verteidigungskosten oder die sehr seltene Goldmedaille des Herzogtums Baden auf den Frieden von Rastatt 1714.

Los 1193: Deutsches Kaiserreich, Fürstentum Reuss-Schleiz. Heinrich XIV., 10 Mark 1882. Prachtexemplar Vorzüglich/Stempelglanz. Schätzpreis 12.500 €.

Der Schwerpunkt liegt diesmal im Bereich der deutschen Reichsmünzen nach 1871. Diese sind zahlreich in herausragender Erhaltung vorhanden und teilweise in Slabs der NGC und PCGS mit hohem Grading konserviert und dadurch für Investoren von gehobenem Interesse. Den Abschluss bilden die günstig geschätzten Lots und numismatische Literatur, teilweise in Konvoluten. Die Möglichkeit des Live-Bietens über das Internet wird erneut gegeben sein.

 

Alle Stücke der Auktion sind auf der Seite des Auktionshauses und auf Sixbid online einzusehen.

Hier können Sie sich für die Auktion registrieren oder Vorabgebote abgeben. Wenn Sie schon bei MyPeus angemeldet sind, ist eine erneute Registrierung nicht nötig.

Das Ladengeschäft bleibt aufgrund der Corona-Virus-Situation bis auf weiteres geschlossen. Bitte wenden Sie sich währenddessen per Mail an Peus. Es werden alle Anfragen so schnell wie möglich beantwortet. Zudem sind Online-Bestellungen jederzeit möglich und werden regelmäßig abgearbeitet.