Oluf Gerhard Tychsen (1734-1815)
Er zog aus, die Juden zu bekehren, und wurde dabei zum Rabbiner. Der pietistische Protestant begründete die Orientalistik und die islamische Numismatik. Ein Sammelband greift Aspekte seines wissenschaftlichen Schaffens auf. Ursula Kampmann hat ihn sich angesehen.
Luzern hat wieder ein Münzengeschäft
Bruno Seifert übernahm die Münzhandlung des 2018 verstorbenen Werner Hirsiger. Jetzt kann man wieder Münzen kaufen in der Luzerner Habsburgergasse 22.
20 Jahre H2O
Auch der Münzindustrie verhilft die H2O GmbH seit 20 Jahren zu einer abwasserfreien Produktion. Und man hat große Pläne, wie Matthias Fickenscher in einem Interview erläutert. Das unterstreichen ein Erweiterungsbau am Hauptsitz und das neueste Produkt.
Dragonfish – Goldener Arowana
CIT Coin Invest knüpft an eine asiatische Tradition an und veröffentlicht im Auftrag der Republik Palau eine neue Silbermünze mit dem beliebten und teuren, asiatischen Arowana „Drachenfisch“ als Motiv.
Dreckiger als ein Haltegriff in der U-Bahn
Das Vorurteil, dass Münzen und Geldscheine, die durch unzählige Hände gehen, vor Bakterien nur so strotzen, das haben wir alle schon gehört. Doch nun hat eine Studie ergeben, dass auch Kreditkarten eine Oase für Erreger aller Art sind.
Würzburgs kleinste Schätze: Das Martin von Wagner Museum eröffnet sein Münzkabinett
Das Martin von Wagner Museum in Würzburg präsentiert in seiner Dauerausstellung eine ausgezeichnete Sammlung von griechischen Münzen, die man auch im digitalen Münzkabinett besichtigen kann.
Maximilian I. und seine Bilderburg Runkelstein
Anlässlich der aktuellen Ausstellung gab die Stiftung Bozner Schösser einen Sammelband heraus, der sich mit der Bedeutung beschäftigt, die Tirol für Maximilian und Maximilian für Tirol hatte. Natürlich fehlt die Numismatik nicht. Ursula Kampmann hat ihn sich angesehen.
Ausschreibung zum Walter-Hävernick-Preis 2020
Die Numismatische Kommission der Länder in der Bundesrepublik Deutschland vergibt 2020 zum neunten Mal den Walter-Hävernick-Preis für Numismatik. Der Preis soll die Weiterentwicklung der numismatischen Forschung in Deutschland unterstützen.
Der ILLICID-Schlussreport ist publiziert
Seit April 2019 versteckt sich auf einer Website der Schlussreport des Projekts ILLICID. Kein Wunder, dass er nicht öffentlich bekannt gemacht wurde. Der Endbericht zur vierjährigen Studie, die den Steuerzahler 1,2 Mio. Euro kostete, umfasst lediglich neun Seiten. Die IADAA hat ihm eine Studie gewidmet.
Rautenstrauch-Joest-Museum zeigt die Währung der Diplomatie
Gastgeschenke sind eine Art Währung der Freundschaft. In vielen Kulturen spielten sie eine wesentliche Rolle im Wirtschaftssystem, ja vielleicht stehen sie sogar am Ursprung des Handels. Das Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln zeigt rund 30 Staatsgeschenke der BRD.











