Programm des 9. Österreichischen Numismatikertages

Das Hauptgebäude der Oesterreichischen Nationalbank in Wien, in der der diesjährige Österreichische Numismatikertag stattfindet. © Bwag / CC-BY-SA-4.0
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Der 9. Österreichische Numismatikertag findet vom 18. bis 20. März 2020 in der Oesterreichischen Nationalbank in Wien (Adresse: Otto-Wagner-Platz 3, 1090 Wien) statt.

Er steht dieses Jahr unter dem Motto „Jubiläen“ – kein Wunder, feiert die Österreichische Numismatische Gesellschaft 2020 doch ihr 150-jähriges Bestehen!

Programm

Mittwoch, 18. März 2020

13:30‒14:30 Eröffnung, Vorstellung des Festredners (Hubert Emmerig)

Eröffnungsvortrag von Sebastian Steinbach: Kaiser Friedrich II. und die Münzprägung der Kirchenfürsten – 800 Jahre Confoederatio cum principibus ecclesiasticis

14:30‒15:00: Kaffeepause

15:00–15:30: Johannes Hartner: Kirche, König, Krieger – Zwei neue österreichische Münztypen aus dem Fund von Aue bei Gloggnitz

15:30–16:00: Dagmar Grossmannová: Die Revision des Schatzfundes aus Střelice

16:00–16:30: Bernhard Weisser: 150 plus 2. Zwei Jahre nach dem 150. Geburtstag – vom Münzkabinett als eigenständigem Museum

 

Donnerstag, 19. März 2020

9:00–9:30: Kathrin Siegl: Ein spätantiker Schatzfund aus Lindabrunn (NÖ)

9:30–10:00: Emmerich Szabo: Müllendorf – 115 Jahre Ausgrabungen: ein römischer Vicus im Spiegel seiner Münzen

10:00–10:30: Antiono Tadic: Zu Fundmünzen aus neueren Salzburger Grabungen

10:30‒11:00: Kaffeepause

11:00–11:30: Hanna-Lisa von Lenthe: Die Münzprägung und Münzgeschichte der österreichischen Neufürsten

11:30–12:00: Amir Safaei: Drachen- und Drachentötermotiv auf den Kupfermünzen unter den ersten zwei Königen der Kadscharen

12:00–12:30: Mika Boros: Die Sammlung Spöttl im Wien Museum

12:30–13:00: Jürgen Wild: Biermarken als Kleinkunstwerke aus Anlass einer Brauereivereinigung

13:00‒14:30 Mittagspause

14:30–15:00: Simone Killen: Die ersten Emissionen – Herrscherwechsel in der römischen Kaiserzeit aus numismatischer Perspektive

15:00–15:30: Julia Kopf: Augusteische Prägungen im Münzumlauf der augusteischen bis claudischen Zeit im Hochrheingebiet

15:30–16:00: Julia Sophia Hanelt: Jubiläumsprägung ohne Jubiläen? – Die Votaprägungen anlässlich der Regierungsjubiläen der sogenannten „Soldatenkaiser“

16:00–16:30: Max Resch: Sarapis als Schlachtenhelfer im römischen Kleinasien

 

Freitag, 20. März 2020

9:00–9:30: Karl Peitler: Neue keltische und römische Fundmünzen aus der Steiermark: zwei boische Statere des Typs Athene-Nike vom Frauenberg bei Leibnitz und die Münzen vom römerzeitlichen Höhenheiligtum auf dem Schöckl bei Graz

9:30–10:00: Jiří Militký: Keltische Münzen von der Zentralsiedlung in Haselbach (PB Korneuburg, NÖ)

10:00–10:30:Antonio Manuel Henares Sevilla: Ein neuer Münztyp für die Münzstätte Lacipo

10:30‒11:00 Kaffeepause

11:00–11:30: Agnes Aspetsberger: Die Falsche-Gulden-Blätter von 1482

11:30–12:00: Katharina Depner: Die doppelte Mark – Banknoten aus zwei deutschen Staaten

12:00–12:30: Simone Ullmann: Notgeld der Jahre 1919–1921: Die Sammlung des Geldmuseums der Oesterreichischen Nationalbank

12:30–13:00: Heinz Tschachler: Kolumbusporträts auf amerikanischen Geldscheinen und Münzen – vom Nationalhelden zum Italo-Heiligen

13:00‒14:00: Mittagspause

Beginn: 14:15: Festprogramm der Österreichischen Numismatischen Gesellschaft

Mit Vorträgen von Frank Berger (Antike) und Helmut Rizzolli (Mittelalter)

18:00 Gemeinsames Abendessen

Stiegl-Ambulanz, Alser Straße 4 (Hof 1), 1090 Wien

 

Samstag, 21. März 2020

Tagesausflug nach Brno (CZ)

 

Wer sich als Teilnehmer anmelden möchte, kann dies noch bis 31.01.2020 per Mail tun.

Hier gelangen Sie zur Seite der Oesterreichischen Nationalbank.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite der Universität Wien.